Mensch ärgere Dich nicht,
das wohl deutscheste Spiel der Nation
Ausgedacht hat sich das Ganze der Münchner Angestellte Josef Friedrich Schmidt (* 24.11.1871 in Amberg, ϯ 28.09.1948
in München) schon im Jahre 1905. Der Siegeszug dieses
berühmten Spiels begann aber erst 1914, dem offiziellen Gründungsjahr des Schmidt Spieleverlages, in den Schützengräben
des Ersten Weltkrieges. Den Weg dorthin hatte das Spiel mit
den bunten Holzkegeln (Pöppeln) aus den Lazaretten gefunden, an die er eine erste Auflage von 3.000 Exemplaren einer
Einfachversion seiner Erfindung verschenkte. Er tat dies sicher aus Solidarität mit den Frontsoldaten, aber auch aus einer
gehörigen Portion Ärger heraus: Denn kaufen wollte bis dato seine später als Jahrhundertspiel gefeierte Idee niemand.
Lediglich seine drei Söhne und deren Freunde, für die dem Hobby-Tüftler aus dem Arbeiterviertel Giesing an langen
Winterabenden die Würfel-Gaudi einfiel, hatten ihren Spaß am temporeichen Vorrücken, schadenfrohen Blockieren und
mitleidslosen Rausschmeißen. Vor allem daran! Vieles änderte sich jedoch, als die deutschen Landser nach Kriegsende endlich
zu Hause ihre Tornister in die Ecke stellten und auspacken durften. Darin steckten neben vielen Erinnerungen eben auch
„Mensch ärgere Dich nicht“, das fortan in den Familien von der Nordsee bis zum Bodensee für fröhliche Spielerunden sorgte
und alles Andere als Ärger machte. Josef Friedrich Schmidt beispielsweise zum angesehenen Besitzer eines renommierten
Spieleverlages: Denn nur zwei Jahre nach dem Ersten Weltkrieg blickte der düstere Herr bereits von mehr als einer Million
roter Schachteln in die Wohnzimmer der Deutschen. 35 Pfennige musste damals die Spielenation für ein „Mensch ärgere Dich
nicht“ auf den Ladentisch legen. Kaum mehr mussten sie damals auch für ein Pfund Zucker bezahlen.
Selbst heute noch hellt sich die Miene des so finster blickenden Herrn im schwarzen Anzug nicht auf.
Obwohl er dazu wahrlich allen und guten Grund hätte: Schließlich steht die knallrote Schachtel, die so unverwechselbar sein
Konterfei trägt, in nahezu jedem deutschen Haushalt und hat selbst im „Haus der Geschichte“ in Bonn einen Ehrenplatz
erhalten. Es sind mittlerweile über 70.000.000 Exemplare verkauft und es gab anlässlich des 90. Geburtstages eine eigene
Ausstellung im Nürnberger Spielzeug-Museum (vom 2. Juli 2004 bis 13. Februar 2005, siehe Bild links). Mit Unterstützung der
Schmidt Spiele GmbH und einiger privater Spiele-Sammler zeigte das Spielzeugmuseum Nürnberg in einer Sonderausstellung die
Geschichte des Spieleklassikers und seiner Nachahmungen, ging den uralten indischen Wurzeln und europäischen Varianten nach
und beleuchtete auch die emotionale Ebene des Spiels. Eine kleine Bildergallerie
aus dieser Ausstellung könnt Ihr Euch hier ansehen. Die Aufnahmen sind leider nicht besonders gut, aber das liegt
daran, dass in der Ausstellung das Fotografieren verboten war und ich es deshalb heimlich machen musste. Diese Ausstellung
wanderte danach nach Mörs, wo sie in der Zeit vom
23. Juli bis 5. November 2006 im Grafschafter Museum im Schloss zu sehen war.
Doch wer ist eigentlich dieser Mann, der in den zurückliegenden 90 Jahren in nur drei unterschiedlichen Konterfeis auf den
Schachteln
erscheint? "Ein gut gekleideter Herr mit roter Krawatte rauft sich die Haare über eine bestimmte Spielsituation. Sein
Gesichtsausdruck zeigt, dass er sich ärgert. Er ist so ungehalten, dass er offenbar soeben mit der Faust auf den Spieltisch
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"moderne Mann" |
geschlagen hat: Drei Spielfiguren sind dabei herunter gefallen (seit über 90 Jahren in derselben Stellung). Diese Gestalt
personifiziert die Gefühle des "Sich-Ärgerns" und des
"Sich-Ärgern-Könnens", die dieses Spiel so lebendig machen, denn was wäre "Mensch ärgere Dich nicht", wenn alle
Beteiligten nur stumm um den Tisch säßen und sich zu keinerlei
Gefühlsregung hinreißen ließen?" Dieser Text stammt von Dirk Hanneforth und Andreas Mutschke, die zum Thema "Ärger-Spiele"
im Rowohlt Taschenbuch Verlag (1991) ein Buch herausgegeben haben, in dem sie sich neben dem "Mensch ärgere Dich nicht"
auch mit Varianten und Verschärfungen sowie der Geschichte der "Ärger-Spiele" befassen.
"Mensch ärgere Dich nicht" zählt zur Gattung der Würfelbrettspiele. Zwar ist es gerade erst einmal neunzig Jahre alt, doch
reichen seine Wurzeln bis nach Indien auf das "Chaupad" Spiel zurück. Dieses komplexe Laufspiel mit ursprünglich religiösem
und symbolischen Gehalt, das bis heute Nationalspiel der Inder ist, kann auf eine etwa 2.000-jährige Tradition zurück
blicken. Bis heute sind zahlreiche historische und aktuelle Varianten und Namen des Spiels in Indien und anderen asiatischen
Ländern bekannt. Indien-Reisende brachten "Chaupad" nach Europa und in die USA, wo es als "Pachisi" zum Sammelbegriff für
indische Laufspiele wurde. Überwiegend einfache Pachisi-Varianten wie "Eile mit Weile" oder "Ludo" erschienen im 19.
Jahrhundert auf dem Markt. Doch erst in seiner von Josef Friedrich Schmidt entwickelten Form und unter dem seit 1914
gebräuchlichen Titel "Mensch ärgere Dich nicht" wurde dieses uralte und doch ewig junge Spiel richtig populär."
(aus: Presseinformation des Spielzeugmuseums Nürnberg zur
Sonderausstellung "Mensch ärgere Dich nicht" Geschichte eines Spieleklassikers)
Zahlreiche Verlage versuchten in der Folgezeit durch Plagiate und Nachahmungen vom anhaltenden Erfolg des Origianlspiels zu
profitieren. Rechtlich geschützt werden konnte nämlich nur Titel und Gestaltung, nicht aber die Spielidee. Im Laufe der
Jahrzehnte kamen immer wieder Spiele heraus mit ähnlich klingenden Titeln wie "Der Mann muss hinaus" oder "Mensch,
verdrück Dich". "Ärger-Spiele" kamen regelrecht in Mode. Doch keines dieser Nachahmungen hatte je den Erfolg von "Mensch
ärgere Dich nicht", das es noch bis heute auf den Markt gibt.
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Ich sammele "Mensch ärgere Dich nicht", aber keiner weiß warum, nicht einmal ich selber, es hat sich einfach
so ergeben. Das Spiel sieht doch seit über 90 Jahren immer gleich aus, eigentlich langweilig.
Ich habe mittlerweile über 70 Exemplare des Original-Spiels, und wenn man sie sich genau anschaut, findet man doch zahllose
Unterschiede, die ich hier zusammengestellt habe. Mein ältestes Exemplar ist das nebenstehende Spiel von 1928.
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Aufkleber auf der Um-Verpackung direkt zum Versenden an die Front. |
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Übrigens, wenn Sie eine ältere Ausgabe des Spieles besitzen, finden Sie bis etwa 1961 die Zahl des Erscheinungsjahres versteckt auf dem Titelbild abgedruckt: Neben dem Bild mit dem grimmigen Herrn, unter der Ecke des abgebildeten Spielplanes, in der die schwarzen Figuren starten, ist eine winzige Zahl zu erkennen. Diese Zahl gibt das Jahr der entsprechenden Ausgabe an (siehe unten). (auf das Bild klicken zum Vergrößern) |
In den mir vorliegenden alten Katalogen und Preislisten (1936 bis 1939) der Firma Josef Friedrich Schmidt wird nie ein
"Mensch
ärgere Dich nicht" beworben. Erst im Jahre 1950 taucht das Spiel auf. Wahrscheinlich war es bis dahin so bekannt, dass
gar keine Werbung erforderlich war. Und im Jahre 1950 hieß es dann auch (siehe gelb umrandeten Text): |
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Das erste Logo der Firma J osef F riedrich S chmidt war ein Würfel mit den Initialen des Firmengründers. Dieser Würfel erschien auch in unterschiedlichen Färbungen, mal mit dem Copyright-Vermerk an der Würfel-Oberkante, mal an der Unterkante. |
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Auch bei den Spielplänen gibt es Unterschiede: nicht, dass sie einmal für vier und einmal für sechs Personen gedacht sind, nein, der 6er-Plan hat in älteren Ausgaben am Übergang des Feldes A, dem Anfangsfeld jeder Farbe, eine kleine Variante (erster und dritter Plan von links). Außerdem gibt es natürlich Unterschiede in der Qualität der Pappe und auch Spielpläne, die puzzleartig zusammen zu setzen sind. Zu guter letzt tauchen auch Spielpläne auf, die nicht mittig, sondern asymmetrisch, und das auch noch in unterschiedlichen Teilungen, oder sogar vierfach gefaltet sind. |
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Es gibt Spiele ohne Würfelbecher, mit Würfelbecher aus Leder und auch einfachere Versionen mit Kunststoffbecher.
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Natürlich müssen sich dann auch die Spielfiguren (Pöppel) unterscheiden: Es gibt Pöppel aus Holz, dicke und dünne, fein gedrechselt, aus Kunststoff, als Würfel und als große runde Platikscheiben. Zu den beiden letzten komme ich später noch einmal. In späteren Jahren wurden dann zu den Merchandising-Spielen auch entsprechende Figuren als Papp-Aufsteller hergestellt. |
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Wenn schon die Spielpläne variieren, sich die Pöppel in den Ausgaben unterscheiden, müssen natürlich auch die Schachteln selbst Unterschiede aufweisen. Die alten Ausgaben haben eine sehr länglich/schmale Schachtel mit einem Kantenverhältnis von rd. 2 : 1 (Länge zu Breite = 410 mm zu 210 mm). Es kamen dann auch Schachteln hinzu mit Kantenverhältnissen von rd. 1,8 : 1, 1,6 : 1, 1,4 : 1 bis hin zu 1 : 1, der oben abgebildeten quadratischen Schachtel. Die Schachtelmaße in der Länge haben noch zahlreichere Varianten, z.B. 410 mm, 380 mm, 370 mm, 340 mm, 310 mm, 290 mm, 270 mm, 250 mm, 200 mm, 180 mm bis hin zum quadratischen Spiel von 170 mm. |
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Eine absolute Rarität ist aber die links abgebildete Ausgabe von 1932, die in der Titelzeile nicht den bekannten und
eigentlich
immer vorhandenen Text "Das beliebte Original-Spiel" trägt, sondern stattdessen den Text "Das überall bekannt
Spiel". (Zum Vergrößern bitte auf das Bild klicken) |
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Ebenfalls eine schöne Variante ist die unten rechts abgebildete Ausgabe von 1969 mit "Pop-o-Matic", einem "Würfelautomaten", der auch bei nicht geöffneter Schachtel betätigt werden kann. |
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Dass die Spiele im Laufe der Jahre mit unterschiedlichen Logos erschienen sind, habt Ihr sicherlich schon durch die zahlreichen Abbildungen festgestellt. Zuerst war gar kein Logo auf der Schachtel, dann kam der "JFS-Würfel" in unterschiedlicher Färbung, ab 1970 kam dann das langgezogene "S", mal mit einem Mädchen rechts daneben, mal ohne, später (1975) wechselte man auf das kurzes "S", das bis heute noch geblieben ist. |
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Um dem Spiel im Laufe der Jahre immer wieder neuen Schwung in der Vermarktung zu geben, wurden neben dem klassischen Spiel für 2 bis 4 oder 2 bis 6 Personen weitere Ausgaben veröffentlicht. So gab es einmal eine Ausgabe, in der das "Mensch ärgere Dich nicht" mit dem bekannten "Spitz Paß auf!" kombiniert wurde. Im Jahre 1979 kam eine Reiseausgabe auf den Markt, die einen dicken, aufklappbaren Spielplan aus Kuststoff besaß, worin die Spielfiguren unter einer seitlichen Klappe verstaut wurden und so auf der Reise nicht verloren gehen konnten. Die Felder auf dem Spielplan hatten kleine Ränder, so dass die Figuren im Zug oder Auto auch nicht so leicht umfallen konnten. 1987 kam dann die erste Jubiläumsausgabe zum 75. Geburtstag des Spieles auf den Markt, erkennbar an der goldenen 75 rechts oben auf der Schachtel. Diese Ausgabe wurde dann 1999 dahingehend abgewandelt, dass aus der 75 das Schmidt-"S" wurde. 1990 erschien eine Kinderausgabe mit Micky Mouse in einer roten Schachtel, die zwei Jahre später in eine blaue Schachtel gepackt wurde. 1991 wurde dann eine Reiseausgabe veröffentlicht mit dem puzzleartig zusammen zu bauenden Spielplan und eine Schachtel im Hochformat. Einige Jahre |
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später wurde dann das Riesen-Boden-Spiel herausgegeben, zu dem auch die oben gezeigten, großen hohlen Plastikscheiben als Spielfiguren gehören. Im Jahre 1996 kam dann die "Pocahontas"-Ausgabe heraus, passend zum gleichnamigen Disney-Film. Zwei Jahre später erweiterte der "Mensch ärgere Dich nicht"-Würfel die Palette. Er hat nur eine Kantenlänge von 75 mm, ist auseinander zu falten, wird dadurch zum Spielplan und enthält das gesamte Spielmaterial. 1999 erschien zum 85. Geburtstag das bekannte "Mensch ärgere Dich nicht"-Titelbild auf dem Gesamtkatalog der Firma Schmidt Spiele, der seitdem jedes Jahr in feuerrot daher |
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kommt. Geworben wird mit "und jetzt kommts
noch ärger": Als neue Mitglieder in der "Mensch ärgere Dich nicht"-Familie können "Das Knobelspiel" und "Das Kartenspiel"
begrüßt werden. Die oben abgebildeten Würfel-Figuren gehören in das Knobelspiel. Im Jahre 2000 wurde dann eine Sonderedition
in einer Blechdose auf den Markt gebracht. Diese Dose enthielt neben den Spielen von 2 bis 4 und 2 bis 6 Personen auch das
Knobelspiel und das Kartenspiel. Diese Sonderedition nannte sich "Mensch ärgere Dich nicht" - noch mehr. Weitere Ergänzungen
der Familie wurden dann "Das 3-Dreh Spiel", "Mensch ärgere Dich nicht - Die CD-ROM" sowie der Spielteppich im Format 92 cm x
92 cm. Eine recht ausgefallene Ausgabe ich die Trage-Box aus Kunststoff. Sie enthält einen puzzleartigen Spielplan und
einfache Pöppel aus Plastik. Zwei Spiele möchte ich noch vorstellen, die eigentlich hier nichts zu suchen haben, da es sich
nicht um Originale handelt. Das erste ist eine Tischdecke mit passenden Servietten, die von der Firma Pappstar vertrieben
wurden. Das zweite ist ein Geburtstagsgeschenk, das wir zu unserem 50. bekommen haben. Eine wunderschöne Kopie auf den
Klassiker "Mensch ärgere Dich nicht" mit einer eigenen Regel des Spiele-Autors Peter-Paul Joopen, eines guten Freundes.
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"Mensch ärgere Dich nicht" wurde aber nicht nur in Deutschland, sondern auch im umliegenden Ausland vertrieben. Mir liegen verschiedene Ausgaben aus Holland und aus Frankreich vor, auch ein Exemplar "für das Gebiet der DDR" hatte ich einmal, doch das besitzt nun ein passionierter DDR-Spiele-Sammler (unten links). Zwischenzeitlich habe ich wieder selber die unten rechts zu sehende "Ostzonen-Ausgabe" aus dem Verlag Der Spielkasten, Berlin, von einem Sammler-Kollegen erhalten. Sie stammt aus dem Jahre 1948 und trägt rechts unten ganz normal die Initialen J.F.S.M. Auf der Spielanleitung, die in den Deckel geklebt ist, steht einmal das Copyright von Josef Freidrich Schmidt, München vermerkt, dann der unten abgebildete Hinweis, dass "dieses Spiel nur für das Gebiet der Deutschen Demokratischen Republik bestimmt ist und nicht nach der Bundesrepublik ausgeführt werden darf", und abschließend noch der Lizenzhinweis auf die Firma Arthur Hennig, Leipzig. |
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In Westberlin gab es nach dem Krieg den Verlag "Der Spielkasten", Inhaber Paul Schmidt. Zunächst 1947 unter der Adresse von Sala in Berlin-Schöneberg, Monumentenstr. 33/34, dann 1949 u. a. im Handelsregister in Berlin-Schöneberg, Martin-Luther-Strasse 61-66. Der Verlag durfte das beliebte Original-Spiel "Mensch ärgere Dich nicht" originalgetreu als Lizenzausgabe sogar mit den Angaben J.F.S.M. im Programm führen. Teils mit dem Hinweis auf dem Titelbild: „nur für die Ostzone“, teils auch mit dem Hinweis auf den Lizenzträger Arthur Hennig, Inhaber Curt Matthes. Nach 1950 konnte er nicht mehr nachgewiesen werde. |
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Auch ein "Mensch ärgere Dich nicht", aber nicht von Schmidt-Spiele, ist die nebenstehende Ausgabe. Sie stammt von "Amor
Spielefabrik Linz-Donau". Es gibt keinerlei Hinweis auf Schmidt oder auf eine Lizenz. |
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Hier stelle ich Euch noch die Liste meiner "Mensch ärgere Dich nicht"- Ausgaben zum nachlesen als Excel-Tabelle zur Verfügung. |
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Irgend wann bin ich zufällig darüber gestolpert, dass "Mensch ärgere Dich nicht" auch anderswo auftaucht: In Büchern oder in anderen Spielen.
Nebenan findet ihr die ersten Beispiele: |
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Zum Abschluss möchte ich Euch noch mit einigen Bildern zeigen, was die Firma Schmit noch alles mit seinem berühmten "Mensch ärgere Dich nicht" gemacht hat (von links nach rechts): Katalog-Werbung, Einladungskarten für Essen und Nürnberg, Einkaufstaschen, Buttons, Händler-Werbung, ... |
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Ich hoffe, ich konnte Euch eine interessante Zusammenstellung über mein Sammelgebiet "Mensch ärgere Dich nicht" bieten und bin immer dankbar für ergänzende Hinweise, Aufdeckung von Fehlern und natürlich auch für erschwingliche Ausgaben von "Mensch ärgere Dich nicht", die ich noch nicht habe und von denen Ihr Euch trennen möchtet. Jede Nachricht richtet Ihr bitte an meine eMail-Adresse: alte-spiele.rainer@alte-spiele.de Demnächst werde ich eine separate Seite zusammenstellen, auf der ich dann alle meine Plagiate, verwandte und ähnlich klingende Spiele vorstellen möchte. Bis dahin wünsche ich Euch noch viel Spaß beim Stöbern auf unserer Inernetseite. |
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Quellenangaben: |
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